Baumpflanzungen im Reservat El Silencio von Fundacion Natura in Kolumbien

INFOBOX

Trockenheit und verloren gegangene Andenwälder
Renaturierung ehemaliger Weideflächen
Pflanzung von 2.676 Bäumen mit heimischer NGO Fundacion Natura

Die kolumbianische NGO Fundacion Natura betreibt bereits seit 1984 Naturschutz. Damit nehmen sie in Kolumbien im Bereich Umweltschutz eine absolute Vorreiterrolle ein. Eines der Naturschutzreservate der gemeinnützigen Organisation ist „El Silencio“ in den zentralen Anden. Das Reservat wird von der Regierung offiziell als privates Naturschutzgebiet anerkannt.

Dank einer Spende der Daniel Schlegel Umweltstiftung in Höhe von 12.423,60 Euro konnte Fundacion Natura im Reservat 2.676 Bäume pflanzen. Dabei bekamen sie Unterstützung von vielen Freiwilligen. Unter den Setzlingen befanden sich 16 verschiedene einheimische Arten. In den folgenden drei Jahren wird eine Pflege der Jungpflanzen gewährleistet, um beste Bedingungen für das Wachstum zu schaffen. Fundacion Natura’s eigene Parkranger schützen das Gelände und die Pflanzen.

Das Reservat wird von vielen Menschen aus der Stadt und dem ganzen Umland am Wochenende als Naherholungsgebiet genutzt. Grundsätzlich verfolgt Fundacion Natura im Reservat die ökologische Wiederherstellung von Andenwäldern und die Erhaltung von Wasserressourcen. Seit 2010 werden dort degradierte Weideflächen mit Hilfe von ökologischen Wiederherstellungstechniken in Wälder umgewandelt. Das stärkt die Artenvielfalt. Zudem sensibilisiert die Teilnahme von Freiwilligen an den Pflanzmaßnahmen für die Wichtigkeit eines gesunden Waldes. Denn das Wiederherstellen von Wäldern in intakte Ökosysteme kühlt den Planeten und ist eine wirksame Maßnahme gegen die Klimakrise.

de_DEDE