Erschwinglicher Wohnraum

INFOBOX

Verlust von 1,4 Millionen Sozialwohnungen (54 %) zwischen 2002 und 2020 & wenig bezahlbarer Wohnraum am Markt

Faire Mieten in den Stiftungshäusern der Daniel Schlegel Umweltstiftung

Berlin

In Deutschlands Großstädten herrscht eine Wohnungskrise: Es herrscht ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der Bestand an Sozialwohnungen schrumpft und darüber hinaus verfestigt sich die Armut. Dabei trifft es insbesondere Menschen im Niedriglohnsektor – Menschen, die Transferleistungen beziehen, anerkannte Geflüchtete und Alleinerziehende.

Täglich verlieren hunderte Wohnungen die Sozialbindung, das betrifft eine Wohnung alle 12 Minuten. Gleichzeitig kommen zu wenige nach. Insgesamt sind zwischen 2002 und 2019 1,2 Millionen Sozialwohnungen vom Markt verschwunden. Außerdem explodieren Mietpreise und Durchschnittsverdiener:innen haben am Wohnungsmarkt, vor allem in Ballungsräumen, immer weniger Chancen. Geeigneter Wohnraum für kinderreiche Haushalte, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung ist oft überhaupt nicht mehr verfügbar.

Generell schrecken unzählige Regulierungen und ansteigende Bürokratielasten neue Bauprojekte ab. Über 20.000 verschiedene Vorschriften lähmen potenzielle Bauvorhaben, vor allem bei Kleinvermieter:innen. Internationale Fondsgesellschaften drängen in den Markt und vertreiben private Vermieter:innen als Eigentümer:innen. Das gefährdet den Wohnungsmarkt stark.

Da es nicht genügend bezahlbaren Wohnraum gibt und Bund und Länder keine ausreichenden Verbesserungsmaßnahmen treffen, möchte die Daniel Schlegel Umweltstiftung einen Teil zur Verbesserung der Lage beitragen. Daher stellen wir frei werdende Mietwohnungen aus dem Stiftungsbestand zu moderaten Mietpreisen bereit.

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