Unterstützung des DeFAF

Bildquelle: agroscope.admin.ch

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Agrarsektor trägt erheblichen Anteil zu den weltweiten Treibhaus-Emissionen bei & Probleme mit Extremwetter in Landwirtschaft

Förderung des Austausches über Agroforstwirtschaft auf einer Tagung

Bernburg (Saale), Sachsen-Anhalt

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Spende von 1.000 €

DeFAF

Landwirtschaft und Klima sind eng miteinander verknüpft. Zum einen leidet der Lebensmittelanbau dramatisch unter den Folgen der Klimakrise. Extreme Witterungsbedingungen verschieben die Anbauphasen, Trockenheit lässt das Obst und Gemüse verkümmern und starke Niederschläge ertränken oder beschädigen die Ernte. Zum anderen liefert die Landwirtschaft selbst einen erheblichen Beitrag zu den weltweiten Treibhausgas-Emissionen. 

Der Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) e.V. setzt sich dafür ein, dass Agroforstwirtschaft in Deutschland verstärkt gefördert und genutzt wird.
Eine Kombination aus Gehölzen, landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Kulturen, sowie eine mögliche Haltung von Nutztieren wird als Agroforste bezeichnet. Diese multifunktionale Landnutzungsform hat viele ökologische, aber auch wirtschaftliche Vorteile.

Am 29. und 30. September 2021 fand die Tagung unter dem Motto „Landwirtschaft anders denken“ in Bernburg (Saale) statt. Mehr als 300 Teilnehmende aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft partizipierten an der Veranstaltung, um über den Nutzen und die Vor- und Nachteile zu sprechen. Dabei wurden neben Fragen des Naturschutzes und der Umweltleistungen unter anderem auch verschiedene Anbauverfahren sowie die Potenziale der Agroforstwirtschaft für Kommunen und Regionen beleuchtet. Interessierte Präsenzteilnehmende konnten vor Ort zudem zwei Agroforstsysteme-Forschungsprojekte besuchen.
Trotz aller förderrechtlichen Hindernisse haben sich einige Macher:innen dazu entschlossen, die Landwirtschaft anders zu denken.

Mir hat Agroforst Hoffnung gegeben, weiterzumachen.

Reiner Guhl vom Landwirtschaftshof Düpow in Brandenburg​

Wir versprechen uns viel vom Konzept der Agroforstwirtschaft und unterstützen die Tagung daher gerne mit einer Summe von 1.000 €, um die Raummiete, das Catering, den Bustransfer für die Exkursionen und die Honorare und Reisekosten der Moderation und Vortragenden mitzufinanzieren.

Quellen: nabu.de, agroforst-info.de

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